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sportliche Veranstaltung

Vier Rettungsschwimmer aus dem Bezirk Tauber überzeugen beim Junioren-Rettungspokal

Veröffentlicht: 03.07.2026
Autor: Jürgen Menzke
Annalena Grabow und Lene Menzke beim Rescue Tube Rescue (Foto: Toma Unverzagt | DLRG)
Annalena Grabow beim Surf Race (Foto: Toma Unverzagt | DLRG)
Johann Stucka beim Surf Race (Foto: Toma Unverzagt | DLRG)
Siegerehrung Surf Race (Foto: Toma Unverzagt | DLRG)
Siegerehrung Obstacle Relay
Siegerehrung Obstacle Swim
Siegerehrung Board Rescue (Foto: Toma Unverzagt | DLRG)
Start beim Surf Race (Foto: Toma Unverzagt | DLRG)

Paderborn/Lippstadt. Beim Junioren-Rettungspokal (JRP) der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft vom 27. bis 30. Juni 2026 vertraten vier Nachwuchssportler aus dem Bezirk Tauber den Landesverband Württemberg. In den Austragungsorten Paderborn und Lippstadt trafen die Auswahlmannschaften von 14 Landesverbänden aufeinander und kämpften in Pool- und Freigewässerdisziplinen um wichtige Punkte für die Gesamtwertung.
Der Junioren-Rettungspokal gilt als einer der bedeutendsten Nachwuchswettkämpfe im Rettungssport. Anders als bei klassischen Meisterschaften werden hier nicht die Ortsgruppen oder Vereine gewertet, sondern die Auswahlteams der Landesverbände. Neben den bekannten Beckendisziplinen wie Hindernisschwimmen, Retten einer Puppe, Kombinierte Rettungsübung, Lifesaver oder Super Lifesaver gehören auch zahlreiche Freigewässer- und Stranddisziplinen zum Wettkampfprogramm.
Die Pool-Wettbewerbe wurden in der Schwimmoper in Paderborn ausgetragen, während die Ocean-Wettkämpfe am Alberssee bei Lippstadt stattfanden. Dort mussten die Athletinnen und Athleten ihr Können im offenen Wasser und am Strand unter Beweis stellen. Auf dem Programm standen unter anderem Surf Race, Board Race, Beach Sprint, Beach Flags sowie verschiedene Mannschaftswettbewerbe.
Mit Annalena Grabow, Lene Lotte Menzke, Lars Menzke und Johann Stuka gehörten gleich vier Sportler aus dem Bezirk Tauber zum Team des Landesverbandes Württemberg. Gemeinsam mit ihren Teamkameradinnen und Teamkameraden trugen sie zu einem starken sechsten Platz in der Gesamtwertung bei.
Besonders erfolgreich lief es für die weiblichen Athletinnen in den Pool-Wettbewerben. Lene Lotte Menzke gewann das Hindernisschwimmen souverän und sicherte sich sowohl im Vorlauf als auch im Finale den ersten Platz. Im Super Lifesaver erreichte sie Rang vier, in der Kombinierten Rettungsübung Platz sechs. Annalena Grabow schwamm im Hindernisschwimmen auf Rang vier und wurde Fünfte im Super Lifesaver. Ebenfalls Platz fünf belegte sie im Finale des Puppenschwimmens.
Auch die männlichen Athleten des Bezirks Tauber wussten zu überzeugen. Johann Stuka qualifizierte sich in der Kombinierten Rettungsübung für das Finale und erreichte dort Platz 14. Lars Menzke zeigte insbesondere im Super Lifesaver und beim Hindernisschwimmen starke Vorlaufleistungen und platzierte sich jeweils im erweiterten Vorderfeld des Teilnehmerfeldes. Gemeinsam leisteten beide wichtige Beiträge zum Mannschaftsergebnis des Landesverbandes Württemberg.
In den Staffelwettbewerben überzeugten insbesondere die Juniorinnen. Die Hindernisstaffel mit Annalena Grabow und Lene Lotte Menzke gewann die Bronzemedaille und belegte im Finale den dritten Platz. Die weibliche Gurtretterstaffel erreichte Rang sieben, die Puppenstaffel Platz zehn. Die Juniorenmannschaften des Landesverbandes platzierten sich mehrfach unter den besten sechs Teams Deutschlands.
Auch im Freigewässer zeigten die Sportlerinnen und Sportler aus dem Bezirk Tauber starke Leistungen. Im Surf Race, einer Freigewässerdisziplin mit Massenstart, schwimmen alle Teilnehmer gleichzeitig einen Bojenkurs im offenen Gewässer. In diesem stark umkämpften Rennen gewann Annalena Grabow die Konkurrenz und sicherte dem Team Württemberg einen weiteren Einzelsieg. Lene Lotte Menzke verpasste als Vierte das Podest nur knapp, Lars Menzke wurde Achter und Johann Stuka Zwölfter.
Ein weiteres Highlight war der Mannschaftswettbewerb Board Rescue. Hier erreichten Annalena Grabow und Lene Lotte Menzke gemeinsam einen hervorragenden zweiten Platz und sicherten dem Team Württemberg eine Silbermedaille. Die männliche Mannschaft kam auf Rang fünf.
Mit zahlreichen Finalteilnahmen, mehreren Podestplätzen und einem Sieg in den Ocean-Wettbewerben leisteten die vier Rettungssportler aus dem Bezirk Tauber einen wichtigen Beitrag zum guten Abschneiden des Landesverbandes Württemberg. Der sechste Platz in der Gesamtwertung unterstreicht die starke Leistung des Teams in einem hochklassig besetzten Teilnehmerfeld.

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